9. VL-Treffen 2011 - so war´s

29.05.2011 17:30 UTC (Tag 7)

Das 9. Internationale VL-Treffen ist Geschichte.
Die Teilnehmer sind inzwischen alle höchst zufrieden wieder abgereist. Erfreulich war, dass sich erstmals V-Leitwerkler an unserem Treffen beteiligt haben, zu denen wir bisher keinen bzw. nur schriftlichen Kontakt hatten. Mit Steffen Sauer (Salto), Oliver Heinke (Salto) und Günter Spandau (ATL, hat sich die "aktive" VL-Gruppe um drei Mitglieder erweitert. Alle waren höchst zufrieden und haben ihre Absicht bekundet, im nächsten Jahr erneut dabei zu sein.

Die letzten Zuckungen vor der unvermeidlichen Abreise auf dem Domberg. Nur noch ein paar "müde Krieger" blicken lustlos in die Gegend.

Auch unser Überraschungsgast aus Brasilien war vollauf zufrieden mit den vielen neuen Freunden, die er in Bad Sobernheim gefunden hat. Trotz seines hohen Alters von bereits 73 Jahren trägt sich Claudio mit der Absicht, seine vor Jahren an sicherem Ort eingemottete SB5b zu reaktivieren. Allerdings muss er dazu natürlich auch erst einmal alle LTA´s durchführen (lassen), die in den letzten Jahren herausgegeben worden sind. Klar, dass er sich dabei der volle Unterstützung der gesamten SB5-ler sicher sein kann.

Für mich war schon immer klar, dass es irgendwo in Südamerika SB5en geben müsste. Leider gab es bisher aber keinerlei Kontakte. Mit Claudio verbinden wir jetzt aber die große Hoffnung, dass wir noch auf andere SB5en stoßen werden. Zumindest in Brasilien gibt/gab es vier SB5b. Da es aber weder bei Eichelsdörfer, noch bei der Akaflieg eine Halter-, Käufer- oder Lizenznehmerliste gibt, ist eine gezielte Nachforschung schwierig bis unmöglich. Es bleiben also Zufallsentdeckungen, doch mit Hilfe von Claudio werden wir ganz sicher noch ein paar Zufallstreffer landen.

Wann und wo das nächste VL-Treffen stattfinden wird - es ist dann das Zehnte, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Zeichen stehen aber gut, dass wir uns zum zweiten Mal in Donauwörth zusammenfinden werden. Entsprechende Vorgespräche laufen bereits in dieser Richtung.

In Kürze wird es natürlich auch eine Bildergalerie auf D-6300 geben. Das dauert aber noch ein paar Tage, da ich im Moment noch mit den Nachbereitungen (Unterkunftsabrechnung usw.) beschäftigt bin und am kommenden langen Wochenende auch wieder mal stressfrei und ohne andere Verpflichtungen fliegen will.

28.05.2011 13:30 UTC (Tag 6)

Heute war die Wettervorhersage besser, obwohl, so richtig gestimmt hat sie wohl auch nicht ganz. Trotzdem waren alle in der Luft und unterwegs. Auch eine akademische Außenlandung können wir verzeichnen - in Pritzwalk hätte der Kamerad bestimmt Spüldienst erhalten..

Große Strecken sind bisher noch nicht gemeldet. Aber schließlich sind wir nicht zum Leistungsflug hierher gekommen, sondern der guten Kameradschaft wegen und dem Spaß an der Sache.

 

 

27.05.2011 12:00 UTC (Tag 5)
Heute soll mein Bruder fliegen - bffff.

Na gut, die ersten Starts sind absolviert. Ralf ist wieder einmal hängen geblieben, der Rest ist wieder am Boden.
Mittagspause bis 13:00 UTC, dann gehts weiter. Und der Blick nach Westen ist fast schon vielversprechend.

27.05.2011 0730 UTC (Tag5)
Heute wird wohl alles wieder besser. Im Moment gibt es noch starke Bewökung und etwas Wind am Platz. Bisher ist es aber trocken geblieben, das Regengebiet ist nördlich der Mosel an uns vorbei gelaufen. Danach wird es sonnig mit nutzbarer Thermik am Nachmittag. Beste Voraussetzungen, endlich einmal mit einer imposanten V-Welle den Luftraum zu fluten.

Der Ü-Gast ist leider immer noch nicht da, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

26.05.2011 17:00 UTC (Tag 4)
Inzwischen sind 12 V-Leitwerkler am Platz, mal sehen wer noch alles kommt.

Die kurze Regenfront ist durch, ohne nennenswerte Niederschläge. Allerdings bläst seither ein strammer aber warmer Wind aus Westen, so dass die Banjo-Fliegerei bereits zu Beginn wieder eingestellt werden musste. Der Schmetterling wird sonst vom Wind verblasen. Macht aber nix, machen wir dann morgen oder übermorgen.

Der Überraschungsgast ist leider immer noch nicht da, aber nach letztem Anruf seiner Tochter ist er auf dem Weg. Die Spannung bleibt somit noch ein Stück erhalten.

In einer halben Stunde gibt´s dann wieder Mannschaftsverpflegung bei Anke und Uwe in der Flugplatzkneipe. Geschnetzeltes steht heute auf der Speisekarte - lecker.

26.05.2011 07:00 UTC (Tag 4)
Inzwischen sind 9 V-Leitwerkler am Platz, 7 weitere werden im Laufe des Tages erwartet, mal sehen.

Von Westen nähert sich eine kleine Regenfront, die uns gegen 13:30 Uhr den Flugspaß kurz vermießen wird. Ab 15:00 Uhr soll dann der Spuk schon wieder vorbei sein und dann wird´s zusehends besser bis saugut am Samstag. Allerbeste Aussichten also, dass das Treffen auch fliegerisch zu einem besonderen Erfolg werden kann.

Bis zum Eintreffen der Regenfront vertreiben sich die Kollegen die Zeit mit Banjo-Umschulung, René ist jedoch wie immer der Erste am Strick und versucht sich vor der Regenfront. Mal sehen, was draus wird, von welchem Acker wir in holen müssen.

25.05.2011 (Tag 3)
Heute hat sich ein Überraschungsgast angemeldet, der von weit, weit her zu uns stoßen will. Wer das ist und woher er kommt, das wird jetzt allerdings noch nicht verraten.
Im Moment (14:30 UTC) sitzt er im Flugzeug!

Die Gegend und der Luftraum ist erkundet und die ersten Loggerschriebe sind im Netz.

24. 05. 2011 Tag 2)
Der erste Tag war schon der Brüller. Es gab Thermik satt mit Varioausschlägen bis 5 m/s.
Gerne hätten wir den Tag bereits für größere Strecken genutzt, aber dazu war uns das Gelände mit den vielen Luftraumbeschränkungen ringsrum einfach noch nicht so vertraut. Folglich wurde Tag 1 dazu genutzt, im kleinen Verband zuerst einmal die nähere Umgebung zu "beschnuppern". Allerdings ging´s ja auch erst gegen 14:30 Uhr mit unserem Flugbetrieb los, da wir erst im Laufe des Vormittags in Sobernheim eingetroffen sind.

Dafür gab es aber kleine Strecken mit über 100 km, Flugzeiten > 3 Stunden und Hammerthermik die es wirklich schwer machte, irgendwann die Klappen zu ziehen und den "kontrollierten Abstieg" einzuleiten.

Der zweite Tag begann mit leichter Bewölkung, die im Laufe der Startvorbereitungen immer stärker wurde. Allerdings war der Westwind auch nicht ganz "ohne". Trotzdem machten sich Steffen mit Salto, René mit SB5, Uwe mit SHK und Jürgen mit seiner Fouvette auf den Weg, um Strecke zu fliegen. Ich selbst musste leider unten bleiben, da ich wegen eines wichtigen Termines nochmals nach Hause fahren musste.

Zumindest Steffen und René haben sich "sehr mutig" mit dem Wind in Richtung Rheintal/Odenwald getraut. Ob das Vorhaben geklappt hat oder ob es irgendwo eine Außenlandung gab - nix genaues weiß man nicht, ich lass mich überraschen.

24.05.2011 16:15 UTC:
René hat sich grade von Immweiler geldet, einem kleinen aber "toten" Platz ca. 20 km südlich von Bad Sobernheim. Rücktransport per Hänger unumgänglich. Tja, das war dann wohl "Vom Winde verweht".


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